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Colonization: Europäische Mächte

England | Frankreich | Holland | Spanien




 

England

Das Zeitalter der Expansion traf in England mit einer Periode religiöser Konflikte zusammen. Die Anglikanische Kirche - eigentlich protestantisch, doch mit vielen katholischen Traditionen - sah sich in der Kolonialzeit einer Reihe von Angriffen durch Reformer (Puritaner) ausgesetzt. Die Unterstützung der englischen Monarchie schwankte von Generation zu Generation zwischen Pro-Katholiken und verschiedenen Formen des Protestantismus hin und her. Der Bïrgerkrieg (1640-49) endete mit der Enthauptung Charles I und einer Regierungszeit der Puritaner (1649-60) unter Oliver Cromwell. Aufgrund dieser Konflikte konnte die englische Regierung keine religiöse Konformit`t in ihren Kolonien durchsetzen. Diese entwickelten sich dadurch zu Zufluchtsst`tten mit religiöser Freiheit für alle Gruppen (z.B. Puritaner, Wiedertäufer, Quäker), die in der Alten Welt verfolgt wurden.

Um die grosse Zahl der englischen Einwanderer in die Kolonien zu reflektieren, benötigt der England-Spieler nur 2/3 der normalen Zahl von "Kreuzen", um Immigranten zu schaffen.

   



 

Frankreich

Als Nachzägler in der Neuen Welt baute Frankreich seine ersten sicheren Kolonien in Kanada am Sankt-Lorenz-Strom auf, wo das harte nordische Klima sich als günstiger für den Pelzhandel erwies als für grössere landwirtschaftliche Unternehmungen. Die Indianer der Grossen Seen erwiesen sich als ideale Partner beim Pelzhandel, und die Franzosen schlossen langfristige Handelsabkommen mit den Huronen, Algonquins und anderen Stämmen. Obwohl das Gebiet um die Grossen Seen bald mit Forts, Missionen und Handelsniederlassungen übersät war, waren die französischen Siedlungen meist so klein, dass sie in Harmonie mit den Eingeborenen lebten. Zwar gab es auch Zwischenfälle, doch die Franzosen arbeiteten häufig gewinnbringend mit den Indianern zusammen. Diese Kooperation weitete sich gelegentlich auch auf den militärischen Bereich aus.

Um die überlegenheit der Franzosen bei der Zusammenarbeit mit der eingeborenen Bevölkerung zu reflektieren, lösen die Kolonien und Einheiten des Frankreich-Spielers unter den Indianern nur halb so viel Beunruhigung aus wie andere.

   



 

Holland

Die protestantischen holländischen Provinzen wurden im Zeitalter der Expansion vom katholischen Spanien unabhängig. Als Fischer und Kaufleute unterhielten die holländischen Niederlande Flotten in der Nord- und Ostsee. Nach der Unabhängigkeit im frühen 17. Jh. konnte diese winzige Nation ihre ideale Lage zur Ausweitung ihres \bersee- Handels auf lukrative neue Märkte im Fernen Osten und in der Neuen Welt nutzen. Anders als ihre Rivalen und zeitweisen Gegner, die Spanier, Franzosen und Engländer, wurden die Holländer von ihrer Kaufmannsklasse regiert. Daher waren sämtliche Aspekte ihrer Staats-, Militär- und Wirtschaftspolitik auf Handelsinteressen ausgerichtet. Ihre Strategie erwies sich als erfolgreich, und die holländische Wirtschaft und ihre Handelsflotte expandierten so rasch, dass die anderen europäischen Mächte sich zu drastischen Massnahmen gezwungen sahen, um ihre eigenen Unternehmungen zu verteidigen.

Um die Stärke der holländischen Wirtschaft und ihre Erfolge bei Handel und Bankgeschäften zu repräsentieren, erhält der Holland-Spieler einen Bonus, wenn er mit Amsterdam handelt. Die Rohstoffpreise in Amsterdam fallen nicht so rasch wie die in anderen europäischen Häfen und erholen sich schneller.

 

   



  Spanien

1492, im selben Jahr, in dem Columbus Amerika entdeckte, beendeten die Spanier ihre jahrhundertelange "reconquista" der Iberischen Halbinsel von den moslemischen Mauren. Daraus war Spanien eine Generation von Militärs erwachsen, die darauf brannten, neue Länder zu erobern und die Heiden mit Waffengewalt zum Christentum zu bekehren. Die Neue Welt mit ihren ahnungslosen Ureinwohnern bot genau diese Gelegenheit, daher besteht das erste Jahrhundert der spanischen Eroberung Amerikas aus Plünderungen und der Vernichtung zahlloser Eingeborenen-Zivilisationen. Die Spanier waren die ersten, die auf "Indianer" trafen, und die ansonsten mächtigen Reiche der Inkas und Azteken waren dem Ansturm der bewaffneten Fremden nicht gewachsen. Der Konquistador Hernando Cortez landete 1519 mit ein paar Hundert Männern in Veracruz und zwang innerhalb von zwei Jahren das Aztekenreich in die Knie.

Um den strategischen überraschungseffekt zu reflektieren, mit dem die Spanier die prä-kolumbianischen Völker bezwangen, erhält der Spanien-Spieler einen 50%-Kampfbonus beim Angriff auf Indianerdörfer.